Gestern haben in Bayern die Schulferien begonnen.
Wenn man am Vormittag mit dem Bus gefahren ist, fand man sich in einem unbeschreiblichen Gewusel von Kindern und Jugendlichen wieder. Es gab viele glückliche Gesichter, einige die ihre Zeugnisse herumreichten und andere, die ihre Enttäuschung vielleicht unter einer coolen Miene versteckten. Alles in allem doch ein ausgelassener und auch ein lässiger Haufen. So einige haben für den letzten Unterrichtstag nicht einmal mehr ihre Schultasche mitgenommen.
Jetzt geht es in die Stadt, ein Eis essen, shoppen und andere Dinge machen für die man als Schüler während der Unterrichtstage nicht unbedingt Zeit hat.
Vorbei die Tage an denen nur Hitzefrei manchmal eine Abwechslung im Schulalltag brachte.
In den nächsten Tagen gehts los. Viele fahren in den Urlaub. Für viele heißt das wieder feste feiern. Kein Wunder, schließlich kommt das Wort Ferien vom lateinischen feriae, was soviel wie Feste, Feiertage bedeutet.
Wer in den Urlaub fährt sollte immer vorher die Unterkünfte am Urlaubsort überprüfen. Über das Internet geht das ja heutzutage dann doch recht einfach. Unter dieser Seite zum Beispiel kann man sein Ferienhotel bequem von Zuhause aus noch einmal gegenchecken.
Oft ist denn auch allein das Hotel eine Reise wert. Im heutigen Blogeintrag werden die skurrilsten und coolsten Unterkünfte einmal vorgestellt.
Für alle Hundeliebhaber dürfte folgende Unterkunft wohl etwas sein: Das Dog Bark Park Inn.
In dieser Bed and Breakfast Pension in Cottonwood, Idaho kann man für 67 Dollar die Nacht in einem überdimensionierten Hund schlafen. Zwei große Hundeskulpturen von denen eine Bewohnbar ist stehen den Besuchern zur Verfügung.
Wenn es nicht unbedingt zwei Hunde wären, würden sie auch gut in die bekannte griechische Erzählung von den trojanischen Kriegen passen.
Übernachtungen sind sehr begehrt, weshalb man besser vor einem Besuch online reservieren sollte.
Link: Dog Bark Park Inn
Anders geht es im Hostel Celica zu, das in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana zu finden ist.
Kaum fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof befindet sich diese Jugendherberge der besonderen Art. Übernachten kann man in einem ehemaligen Gefängnis. Man schläft in Zellen. Zum Glück darf man am nächsten Morgen wieder gehen, wenn man will. Dank Umbau und Modernisierung sind die Räume hell und wohnlich eingerichtet. Verschiedene Künstler haben die Zellen nach verschiedenen Konzepten gestaltet. Die Wandlung vom Gefängnis zu Jugendherberge dauerte insgesamt zehn Jahre.
Mit Preisen ab 18 € die Nacht ist das Hostel auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich.
Link: Hostel Celica
Erlebnisurlaub bietet auch die Propeller Island City Lodge in Berlin. Das Hotel ist mehr ein Gesamtkunstwerk denn Herberge. Alle Räume sind unterschiedlich gestaltet und besitzen irgendwelche Gimmicks, die erst einmal verwirrend sind. Für die Gäste gibt es für jedes Zimmer eine eigene Bedienungsanleitung.
Das ist aber auch nötig, denn wer findet sich so ohne weiteres in einem Raum zurecht, der auf dem Kopf steht, der schräge Fussböden und Wände hat oder vollständig (!) verspiegelt ist.
Auch für morbide Geister steht ein Raum zur Verfügung in dem man in Särgen schlafen kann und für die wildenTiger unter uns ist wohl das "Two-Lions"-Zimmer empfehlenswert. Hier kann man in Käfigen nächtigen, wenn man will.
Das Hotel ist ein Kunstprojekt des deutschen Künstlers Lars Stroschen der auch unter dem Namen Propeller Island veröffenlicht.
Der Preis liegt, je nach Zimmer, zwischen 69 und 190 Euro pro Übernachtung. Für weitere Personen zahlt man je 15 € drauf.
Link: Propeller Island City Lodge
Eine interessante Geschichte hat das "Eh´häusl" in Amberg, das wohl kleinste Hotel derWelt.
Bereits 1728 wurde das Hotel speziell für frischvermählte Ehepaare gebaut. Dies war die Reaktion auf einen Erlass des bayerischen Kurfürsten der es Paaren ohne Haus verbot zu heiraten. Ein findiger Amberger kam schnell auf die Idee des "Eh´häusl" das er fortan für jeweils eine Nacht an trauungswillige "verkaufte".
Noch heute sind es meistens Frischvermälte die sich in dem Häuschen einquartieren.
Das "Eh´häusl" ist in eine 2,5 Meter breite Lücke zwischen zwei andere Häuser gebaut und bietet immerhin insgesamt 56 Quadratmeter Wohnfläche.
Zusätzlich zur Übernachtung gibt es einen Parkplatz für eine in der Nähe gelegene Tiefgarage.
Kontakt: Eh´häusl
Das kleinste Hotel mag zwar in der Oberpfalz zu finden sein, die kleinsten "Übernachtungszimmer" bieten jedoch immer noch die Kapselhotels in Japan. Bereits 1977 eröffnete das Erste dieser Hotels in Osaka. Die Schlafkapseln mit ca. 2 m² Fläche und 1,20 m Höhe bieten vor allem für Geschäftsreisende eine günstige Übernachtungsmöglichkeit. In den Kapseln sind inzwischen standardmäßig Fernseher, Radio und Klimaanlage eingebaut. Für die Bedürfnisse, die über das Schlafen, Radiohören oder Fernsehen hinausgehen, gibt es Gemeinschaftsräume (z.B. Duschen) und Essensautomaten.
Für viele Europäer natürlich undenkbar, deshalb sind die Kabinen im "Yotel" am Londoner Flughafen Heathrow etwas geräumiger. In den bis zu 10 m² großen Kabinen gibt es auch eine eigene Duschkabine und, ganz auf Geschäftsreisende eingerichtet, einen kostenlosen Internetzugang. Dieser Standard hat natürlich auch seinen Preis: Zwar kann das Zimmer auch Stundenweise angemietet werden, mit 56 Pfund (78 €) für die Nacht in der Standard Cabin ist das Yotel allerdings preislich durchaus mit anderen Hotels zu vergleichen.
Link: Yotel
Wem die vorhergehenden Hotels noch nicht ausgefallen genug oder zu teuer waren, der kann es ja mal in Bad Kissingen versuchen. Dort gibt es ein Hotel das sich das bekannte Lied von Jürgen Drews zum Motto gemacht hat. Wer die Natur liebt, kann eine Nacht im Kornfeld verbringen. Das "Hotel im Kornfeld" stellt dafür die Betten zur Verfügung. "Betten" sind in diesem Fall natürlich aufgeschichtete Strohballen und der Begriff "Hotel" bezieht sich auf ausgemähte Gänge und Zimmer in einem Getreidefeld. Die Saison ist in diesem Hotel naturgemäß recht kurz und wer übernachten will, sollte schnell reservieren.
Was die Anzahl der Sterne angeht kann es nicht einmal das Burj al Arab mit dem "Hotel im Kornfeld" aufnehmen: Zumindest nachts ist es das 1000-Sterne-Plus-Hotel. Nicht was den Service angeht, der ist eher spärlich, Übernachtende können sich jedoch bei schönem Wetter am Sternenhimmel erfreuen.
Die Nacht kostet nur 7€ pro Person, für Kinder unter 14 Jahren gar nur 3€.
Wer noch 8€ drauflegt kann sich morgens am Frühstücksbuffet bedienen.
Link: Hotel im Kornfeld
Schöne Ferien!
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Freitag, 1. August 2008
Sonntag, 13. Juli 2008
Die hellelfenbeinenen Engel
Frühmorgens nach einer durchfeierten Nacht. Man ist eindeutig zu betrunken um Fahrrad, geschweige denn Auto zu fahren.
Keine Mitfahrgelegenheit zur Hand weil alle Freunde in eine andere Richtung müssen. Der letzte Bus ist auch schon weg.
In dieser Situation schauen die meisten einfach nochmal in ihren Geldbeutel und rufen danach die hellelfenbeinenen Engel an.
Hellelfenbein nennt sich die Standardfarbe eines deutschen Taxis und zu jeder Tages- und Nachtzeit stehen sie bereit und holen einen zuverlässig ab. Schätzungsweise 53. 000 von ihnen gibt es in Deutschland und natürlich mindestens ebensoviele Taxifahrer. Unter ihnen gab es auch einige Berühmtheiten. So war Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister genauso einmal Taxifahrer wie einige heutige Hollywoodgrößen. Kein Wunder, denn schließlich war der Beruf Taxifahrer lange Zeit besonders als Nebenjob beliebt.
Taxis gibt es natürlich nicht nur in Deutschland. Auf der ganzen Welt sieht man sie, in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Früher hätten die deutschen Taxifahrer wohl "schwarze Engel" geheißen. Die jetzige Autofarbe ist nämlich erst seit Mitte der siebziger Jahre vorgeschrieben. Zuvor waren Taxis eben schwarz, was im Sommer wegen der Hitze allerdings erhebliche Probleme mit sich brachte.
Allein wegen der Hitze wechselte man zur jetzigen Farbe.
Schwarz sind auch die wohl bekanntesten Taxis der Welt , die Londoner Traditionstaxis, die so genannten Londoncabs. Was die meisten Touristen, die damit fahren nicht wissen: Nicht nur das Karosseriedesign erinnert an die traditionellen Kutschen, sondern auch das, was per Gesetz jedes Taxi an Bord haben muss.
Bis heute muss jedes Londoner Taxi einen Ballen Heu im Kofferraum mit sich führen. Das Gesetz stammt freilich noch aus der Zeit der Pferdekutschen und dementsprechend sind die Ballen heute meist etwas kleiner. Handtaschentauglich.
Neben den gängigen Formen von Personenbeförderern gibt es auch viele, eher skurrile Taxitypen.
So gibt es Taxis nur für Schwule ( "Tuxi" in Köln), Bürotaxis in denen ein Laptop und ein Handy zur Verfügung stehen und Karaoketaxis (nicht nur) für singwütige Finnen in Helsinki, Schampus inklusive.
Auch Länderübergreifend kann man mit dem Taxi fahren. Wenn man entsprechend Geld hat natürlich. Insgeheim ist es wohl aber der Traum jedes Taxifahrers, dass bei ihnen einmal ein Fahrgast einsteigt, der eine besonders lange Strecke fahren will. Taxifahrten von München nach Paris können dann schon einmal vorkommen, oder nach Moskau, wenn ein neureicher Russe seinen Flug verpasst hat.
Eine Strecke von ca. 2240 km von München nach Moskau ist aber nichts im Vergleich zu der Entfernung die Carlos Arrese, Jeremy Levine und Mark Aylett im Taxi zurücklegten. Sie starteten am 3. Juni in London und kamen nach 34.908 Kilometern am 17. Oktober 1994 in Kapstadt, Südafrika an. Der Preis für die Fahrt betrug am Ende über 64.500 US-$. Dafür gabs allerdings auch einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.
Eine unvergessliche Taxifahrt hat 2008 auch eine Stradivari-Geige absolviert. Ein Musiker hatte das ca. 2,5 Millionen € teure Stück in New York Morgens auf dem Rücksitz vergessen. Erst am Nachmittag am Flughafen bemerkte der Taxifahrer seinen millionenschweren Fahrgast und rief die Taxizentrale über Funk. Kurze Zeit später traf der völlig aufgelöste Besitzer der Geige am Taxistand ein und bedankte sich unter Tränen für das Wiederauftauchen seines geliebten Arbeitsinstruments.
Wie gesagt Taxifahrer sind meistens zuverlässig.
Hoffentlich bleiben der Welt also ihre Taxifahrer. Ob man im Karaoketaxi abfeiern, bis nach Kapstadt oder Morgens um 4 Uhr einfach nur nach Hause fahren will ...
Keine Mitfahrgelegenheit zur Hand weil alle Freunde in eine andere Richtung müssen. Der letzte Bus ist auch schon weg.
In dieser Situation schauen die meisten einfach nochmal in ihren Geldbeutel und rufen danach die hellelfenbeinenen Engel an.
Hellelfenbein nennt sich die Standardfarbe eines deutschen Taxis und zu jeder Tages- und Nachtzeit stehen sie bereit und holen einen zuverlässig ab. Schätzungsweise 53. 000 von ihnen gibt es in Deutschland und natürlich mindestens ebensoviele Taxifahrer. Unter ihnen gab es auch einige Berühmtheiten. So war Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister genauso einmal Taxifahrer wie einige heutige Hollywoodgrößen. Kein Wunder, denn schließlich war der Beruf Taxifahrer lange Zeit besonders als Nebenjob beliebt.
Taxis gibt es natürlich nicht nur in Deutschland. Auf der ganzen Welt sieht man sie, in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Früher hätten die deutschen Taxifahrer wohl "schwarze Engel" geheißen. Die jetzige Autofarbe ist nämlich erst seit Mitte der siebziger Jahre vorgeschrieben. Zuvor waren Taxis eben schwarz, was im Sommer wegen der Hitze allerdings erhebliche Probleme mit sich brachte.
Allein wegen der Hitze wechselte man zur jetzigen Farbe.
Schwarz sind auch die wohl bekanntesten Taxis der Welt , die Londoner Traditionstaxis, die so genannten Londoncabs. Was die meisten Touristen, die damit fahren nicht wissen: Nicht nur das Karosseriedesign erinnert an die traditionellen Kutschen, sondern auch das, was per Gesetz jedes Taxi an Bord haben muss.
Bis heute muss jedes Londoner Taxi einen Ballen Heu im Kofferraum mit sich führen. Das Gesetz stammt freilich noch aus der Zeit der Pferdekutschen und dementsprechend sind die Ballen heute meist etwas kleiner. Handtaschentauglich.
Neben den gängigen Formen von Personenbeförderern gibt es auch viele, eher skurrile Taxitypen.
So gibt es Taxis nur für Schwule ( "Tuxi" in Köln), Bürotaxis in denen ein Laptop und ein Handy zur Verfügung stehen und Karaoketaxis (nicht nur) für singwütige Finnen in Helsinki, Schampus inklusive.
Auch Länderübergreifend kann man mit dem Taxi fahren. Wenn man entsprechend Geld hat natürlich. Insgeheim ist es wohl aber der Traum jedes Taxifahrers, dass bei ihnen einmal ein Fahrgast einsteigt, der eine besonders lange Strecke fahren will. Taxifahrten von München nach Paris können dann schon einmal vorkommen, oder nach Moskau, wenn ein neureicher Russe seinen Flug verpasst hat.
Eine Strecke von ca. 2240 km von München nach Moskau ist aber nichts im Vergleich zu der Entfernung die Carlos Arrese, Jeremy Levine und Mark Aylett im Taxi zurücklegten. Sie starteten am 3. Juni in London und kamen nach 34.908 Kilometern am 17. Oktober 1994 in Kapstadt, Südafrika an. Der Preis für die Fahrt betrug am Ende über 64.500 US-$. Dafür gabs allerdings auch einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.
Eine unvergessliche Taxifahrt hat 2008 auch eine Stradivari-Geige absolviert. Ein Musiker hatte das ca. 2,5 Millionen € teure Stück in New York Morgens auf dem Rücksitz vergessen. Erst am Nachmittag am Flughafen bemerkte der Taxifahrer seinen millionenschweren Fahrgast und rief die Taxizentrale über Funk. Kurze Zeit später traf der völlig aufgelöste Besitzer der Geige am Taxistand ein und bedankte sich unter Tränen für das Wiederauftauchen seines geliebten Arbeitsinstruments.
Wie gesagt Taxifahrer sind meistens zuverlässig.
Hoffentlich bleiben der Welt also ihre Taxifahrer. Ob man im Karaoketaxi abfeiern, bis nach Kapstadt oder Morgens um 4 Uhr einfach nur nach Hause fahren will ...
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Krieg
Krieg ist im Grunde genommen eine sehr ernste Sache. Dennoch haben sich im Laufe der Menscheitsgeschichte einige erstaunliche Fakten angesammelt.
Der kürzeste Krieg, der Geschichtsschreibung den es jemals gab fand im Jahre 1886 zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und dem Sultanat Sansibar statt. Der Sultan Sayyid Hamid bin Thuwain bin Said, der mit der britischen Kolonialregierung kooperiert hatte, war gestorben und als sein Neffe Khalid bin Barghash in einem von Deutschland unterstützten Staatsstreich die Macht übernahm, waren die britischen Interessen in Gefahr. Nach einem abgelaufenen Ultimatum nahmen britische Kriegsschiffe die Festung Sansibars unter Beschuss.
Angesichts der aussichtslosen Lage floh Bargash nach kurzer Zeit in das deutsche Konsulat.
Insgesamt hatte der Krieg nur 38 Minuten gedauert. Das Ende des Krieges kam jedoch für 100 britische und 500 sansibarische Soldaten zu spät.
Später tauschte Deutschland Sansibar bei den Briten gegen die Insel Helgoland ein und das, obwohl Sansibar nie zu Deutschland gehörte. Zumindest für die Deutschen ein gutes Geschäft.
Deutschland hat in späteren Kriegen immer gut für seine Soldaten gesorgt, zumindest was den Schutz vor Geschlechtskrankheiten angeht. Während des 1. Weltkriegs gab die Heeresleitung Militärkondome aus- in der Standardfarbe "Hechtgrau"
Auch wenn die Deutschen über Jahrhunderte ein besonder kriegerisches Volk war, den wahren Ursprung aller Kriege haben jedoch die Inder entdeckt. Das Sanskrit-Wort für Krieg bedeutet übersetzt "der Wunsch nach mehr Kühen".
Die Kriege der heutigen Zeit haben allerdings nichts mehr viel mit Kühen zu tun, sondern eher mit Erdöl und Gotteskriegern. Gotteskrieger, wie sich die Kämpfer der Al Qaida oft nennen wurde 2001 zum Unwort des Jahres erklärt. Was Al Qaida nicht bedacht hat, auf hebräisch gibt es eine Entsprechung für das Wort Gotteskrieger: "Israel"
Eines lehrt uns die Geschichte: Krieg ist sinnlos. Allein in den ca. 150 bewaffneten Konflikten nach 1945 kamen schätzungsweise 50 Mio. Menschen um. Nur 10% davon waren beteiligte Soldaten.
Der kürzeste Krieg, der Geschichtsschreibung den es jemals gab fand im Jahre 1886 zwischen dem Vereinigten Königreich Großbritannien und dem Sultanat Sansibar statt. Der Sultan Sayyid Hamid bin Thuwain bin Said, der mit der britischen Kolonialregierung kooperiert hatte, war gestorben und als sein Neffe Khalid bin Barghash in einem von Deutschland unterstützten Staatsstreich die Macht übernahm, waren die britischen Interessen in Gefahr. Nach einem abgelaufenen Ultimatum nahmen britische Kriegsschiffe die Festung Sansibars unter Beschuss.
Angesichts der aussichtslosen Lage floh Bargash nach kurzer Zeit in das deutsche Konsulat.
Insgesamt hatte der Krieg nur 38 Minuten gedauert. Das Ende des Krieges kam jedoch für 100 britische und 500 sansibarische Soldaten zu spät.
Später tauschte Deutschland Sansibar bei den Briten gegen die Insel Helgoland ein und das, obwohl Sansibar nie zu Deutschland gehörte. Zumindest für die Deutschen ein gutes Geschäft.
Deutschland hat in späteren Kriegen immer gut für seine Soldaten gesorgt, zumindest was den Schutz vor Geschlechtskrankheiten angeht. Während des 1. Weltkriegs gab die Heeresleitung Militärkondome aus- in der Standardfarbe "Hechtgrau"
Auch wenn die Deutschen über Jahrhunderte ein besonder kriegerisches Volk war, den wahren Ursprung aller Kriege haben jedoch die Inder entdeckt. Das Sanskrit-Wort für Krieg bedeutet übersetzt "der Wunsch nach mehr Kühen".
Die Kriege der heutigen Zeit haben allerdings nichts mehr viel mit Kühen zu tun, sondern eher mit Erdöl und Gotteskriegern. Gotteskrieger, wie sich die Kämpfer der Al Qaida oft nennen wurde 2001 zum Unwort des Jahres erklärt. Was Al Qaida nicht bedacht hat, auf hebräisch gibt es eine Entsprechung für das Wort Gotteskrieger: "Israel"
Eines lehrt uns die Geschichte: Krieg ist sinnlos. Allein in den ca. 150 bewaffneten Konflikten nach 1945 kamen schätzungsweise 50 Mio. Menschen um. Nur 10% davon waren beteiligte Soldaten.
Schlaflos in Penzance
Penzance, eine kleine englische Stadt etwa 60km westlich von Plymouth wurde im Mai 2007 zum Schauplatz eines aufsehenerregenden Rekordversuchs.
Der Brite Tony Wright wollte wach bleiben. Nicht etwa über die lächerliche Zeitspanne von 24 Stunden, die einem normalen Menschen ja schon so einiges abverlangt; Nein Tony Wright wollte 11 Tage lang nicht schlafen.
Das Unglaubliche: Er schaffte es! Insgesamt 266 Stunden blieb er ohne Unterbrechungen wach. Das ist Weltrekord!
Er wollte damit seine Theorie beweisen, wonach man auch mit Schlafentzug leistungsfähig bleiben und sich sogar noch steigern kann. Nach seiner Theorie hat jede Gehirnhälfte ein individuelles Schlafbedürfnis. Wenn man dies ausnutzt, kann man beide Hälften jeweils abwechselnd in den Schlaf schicken wodurch man unbegrenzt lang wach bleiben kann. Wrights Meinung ist auch, dass es für unsere Vorfahren normal gewesen sein muss dies zu nutzen. Dementsprechend stellte er auch seine Ernährung auf Rohkost um, die der Nahrung der vorgeschichtlichen Primaten entsprach.
Sein Rekord im wachbleiben fand übrigens nicht den Weg ins Guiness-Buch der Weltrekorde. Wegen den hohen gesundheitlichen Risiken schaffte Guiness diese Kategorie schon vor längerer Zeit ab. Das ist auch kein Wunder denn bei Experimenten mit Ratten starben diese nach 28 Tagen Schlafentzug obwohl es ihnen sonst an nichts fehlte.
Schlafentzug war auch eine beliebte Foltermethode während des Kalten Krieges.
Tony Wright kam übrigens doch noch ins Guiness- Buch der Rekorde. Nicht für seinen Versuch nicht zu schlafen, sondern für das längste Telefonat, das je geführt wurde: der Brite unterhielt sich über ein Internet-Telefon über 40 Stunden ununterbrochen mit verschiedenen Personen.
Der Brite Tony Wright wollte wach bleiben. Nicht etwa über die lächerliche Zeitspanne von 24 Stunden, die einem normalen Menschen ja schon so einiges abverlangt; Nein Tony Wright wollte 11 Tage lang nicht schlafen.
Das Unglaubliche: Er schaffte es! Insgesamt 266 Stunden blieb er ohne Unterbrechungen wach. Das ist Weltrekord!
Er wollte damit seine Theorie beweisen, wonach man auch mit Schlafentzug leistungsfähig bleiben und sich sogar noch steigern kann. Nach seiner Theorie hat jede Gehirnhälfte ein individuelles Schlafbedürfnis. Wenn man dies ausnutzt, kann man beide Hälften jeweils abwechselnd in den Schlaf schicken wodurch man unbegrenzt lang wach bleiben kann. Wrights Meinung ist auch, dass es für unsere Vorfahren normal gewesen sein muss dies zu nutzen. Dementsprechend stellte er auch seine Ernährung auf Rohkost um, die der Nahrung der vorgeschichtlichen Primaten entsprach.
Sein Rekord im wachbleiben fand übrigens nicht den Weg ins Guiness-Buch der Weltrekorde. Wegen den hohen gesundheitlichen Risiken schaffte Guiness diese Kategorie schon vor längerer Zeit ab. Das ist auch kein Wunder denn bei Experimenten mit Ratten starben diese nach 28 Tagen Schlafentzug obwohl es ihnen sonst an nichts fehlte.
Schlafentzug war auch eine beliebte Foltermethode während des Kalten Krieges.
Tony Wright kam übrigens doch noch ins Guiness- Buch der Rekorde. Nicht für seinen Versuch nicht zu schlafen, sondern für das längste Telefonat, das je geführt wurde: der Brite unterhielt sich über ein Internet-Telefon über 40 Stunden ununterbrochen mit verschiedenen Personen.
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